Verzeichnis-Monitor

In der Praxis kommt es immer wieder einmal vor, dass die Dienste von convert4print für Anwendungen gebraucht werden, die keine direkte Druckerunterstützung haben, sondern nur in der Lage sind, ihre Ausgabe in Form von Dateien zu erzeugen. Oder von Lieferanten werden Dokumente zur Verfügung gestellt, die in den eigenen Druckablauf mit eingebunden werden müssen.

Für solche Anwendungsfälle ist ein besonderes Gateway gedacht: der Verzeichnis-Monitor. Seine Aufgabe besteht im Prinzip darin, eines oder mehrere Verzeichnisse auf einem Rechner zu überwachen, und, sollten in den überwachten Verzeichnissen Dateien auftauchen, diese Dateien mit Hilfe von convert4print zu drucken.

Dabei gibt es zwei mögliche Ausgangslagen: zum einen sind die vorgefundenen Dateien Spool-Dateien und können direkt zum Drucker geschickt werden, oder die vorgefundenen Dateien müssen erst mit Hilfe einer Anwendung gedruckt werden, bevor sie an einen Konverter oder ein Gateway übergeben werden können.


Im ersten Fall sorgt der Verzeichnis-Monitor nur für eine automatische Weiterleitung der vorgefundenen Dateien an den zum Verzeichnis gehörenden Konverter. Die Dateien im Verzeichnis müssen dann natürlich zu dem vom Konverter erwarteten Eingangsdatenstrom passen.

Funktion Monitor Direktaufruf

Ein typischer Anwendungsfall für diese Betriebsart sind zum Beispiel Programme, die aufgrund ihrer Laufzeitumgebung nicht in der Lage sind, eine Spool-Datei direkt an einen Drucker zu übertragen. Java- und Web-Applikationen sind oft davon betroffen. Diese Programme sind aber sehr wohl in der Lage, in einem bestimmten Verzeichnis Dateien zur Ausgabe auf einem Drucker zu hinterlegen.

Der Verzeichnis-Monitor entdeckt die neue Datei und überträgt sie an einen convert4print Konverter oder ein Gateway, sobald die Datei von der Applikation geschlossen wurde.


Im zweiten Fall können praktisch beliebige Dateien in den überwachten Verzeichnissen abgelegt werden. Diese werden dann unter Zuhilfenahme eines weiteren, externen Programms in Spooldateien konvertiert, die der Konverter versteht.

Funktion Monitor Programmaufruf

Ein Anwendungsfall für dieses Szenario ist beispielsweise, wenn Dateien von Ausserhalb - etwa Kunden, Lieferanten oder Dienstleistern - kommen, und in den eigenen Prozessablauf übernommen werden sollen. Die Art der angelieferten Dateien ist unerheblich, solange auf dem Rechner nur ein Programm verfügbar ist, mit dem man diese Dateien drucken kann.

Das könnte in der Praxis bedeuten, dass im ersten Schritt eine Web- oder eine EMail-Anwendung einfach PDF-Dateien in das überwachte Verzeichnis kopiert. Der Verzeichnis-Monitor entdeckt die Dateien, und übergibt sie zum Drucken dem Adobe Reader, der seinerseits die Druckdaten an einen convert4print Konverter oder ein Gateway weitergibt.


SPE