Software für Server

Bei der convert4print-Softwarelösung für Arbeitsplatzrechner unter Windows 7, 8 oder 10 und für Server unter Windows 2008, 2012 oder 2016 stehen die Konverter in Form eines Serverdienstes zur Verfügung. Der Rechner wird durch den Einsatz des Konverters aus Sicht des Netzwerks zu einem Printserver für mehrere Drucker. Der Konverter steht damit allen Benutzern und Rechnern im Netzwerk zur Verfügung.

Die Konfiguration der Konverter erfolgt lokal auf dem Server mit Hilfe eines entsprechenden Kontrollfeldes. Fernwartung ist möglich, wenn der Server selbst fernwartbar ist. Für besondere Anwendungsfälle ist auch eine Fernsteuerung von Druckergruppen über das Intranet konfigurierbar.

Für die zentrale Überwachung durch einen Administrator werden alle wichtigen Statusänderungen und Fehlermeldungen zur Management Konsole gesandt, und dort in eine zentrale Log-Datei eingetragen. Bei Bedarf können zusätzlich SNMP-Traps zu allen wichtigen Statusänderungen und Fehlermeldungen an einen entsprechenden Netzwerkmonitor versandt werden, der dann automatische Reaktionen, wie das Versenden von EMails, etc, auslösen kann.

Bei der Datenübertragung zum Drucker gibt es zwei Alternativen:

  • Der Konverter nimmt in dem Augenblick, in dem ein Druckauftrag bei ihm aufläuft, über das Netzwerk Kontakt mit dem Drucker auf. Ist der Drucker verfügbar und bereit, hängt sich der Konverter quasi als ein Relais zwischen den druckenden Rechner und den Drucker.

    Somit ist der druckende Rechner über den Zeitpunkt des tatsächlichen Ausdrucks informiert. Der Konverter selbst ist dabei für den druckenden Rechner transparent. Fehlermeldungen des Druckers werden an den druckenden Rechner weitergeleitet, sodass dieser darauf reagieren kann.

    Bei dieser Art des Druckeranschlusses muss der Netzwerkadapter des Druckers allerdings das RAW-Protokoll unterstützen. Ist der angeschlossene Drucker PJL-fähig oder unterstützt der Netzwerkadapter das SNMP-Protokol, ist die Verbindung zwischen convert4print und dem Drucker abgesichert - Fehlermeldungen des Druckers werden an den druckenden Rechner weitergegeben.

  • Der Konverter stellt die konvertierten Druckdaten in eine Druckerwarteschlange des Windows-Systems. Von dort werden sie dann, eventuell zusammen mit Druckaufträgen aus anderen Quellen, zum Drucker gesendet, sobald dieser verfügbar ist. Fehlermeldungen des Druckers gehen an das Windows-System.

    Auf diese Weise lassen sich sowohl lokal am Server angeschlossene Drucker (LPT, USB, COM) betreiben, als auch alle Netzwerkdrucker, die auf diesem Server konfiguriert sind. Dabei ist das verwendete Netzwerkprotokoll für den Konverter ohne Belang, da die Übertragung zum Drucker ja vom Betriebssystem des Servers gesteuert wird. So lassen sich dann auch proprietäre Protokolle oder IPP verwenden.

    Für den druckenden Rechner ist der Ausdruck beendet, sobald der Konverter die Druckdaten vollständig übernommen und quittiert hat. Wann allerdings der Ausdruck tatsächlich auf dem Papier ist, kann er nicht feststellen. Fehlermeldungen des Druckers gibt es prinzipiell nicht - die durch die Konverter simulierten Drucker sind nie offline und haben immer Papier.


Die Druckleistung eines Servers ist naturgemäss sehr stark davon abhängig, welche Dienste sonst noch auf dem Server laufen. Ein aktueller Server, der ausschliesslich für convert4print zur Verfügung steht, bringt es auf eine Gesamtdruckleistung von 3000 Seiten pro Minute, sodass auch 80 bis 100 gleichzeitig arbeitende Drucker pro Server kein Problem darstellen.

Sollen grosse Produktionsdrucker mit convert4print betrieben werden, gibt es spezielle Lizenzen, die es einzelnen Konvertern erlauben, bis zu ca. 1000 Seiten/Minute zu erzeugen.


Für besondere Anwendungsfälle können die konvertierten Druckdaten auch in Dateien abgelegt werden. Dazu wird statt einem Drucker ein sogenanntes Gateway konfiguriert. Damit kann mit Hilfe einfacher Skripte eine programmgesteuerte Nachbearbeitung, z.B. zum Archivieren, Faxen, EMail, etc., erfolgen. Die Druckdaten stehen für diesen Zweck als TIFF-, PNG- oder PDF-Datei zur Verfügung.


SPE