Printserver

Die convert4print-Printserver sind eigenständige Rechnersysteme mit einer Ethernet 10/100 Netzwerkverbindung und einer IEEE 1284 Druckerschnittstelle (Centronics). Je nach installiertem Datenstromkonverter (Emulator) haben die Printserver unterschiedliche Bezeichnungen:

EBox Bei der EBox handelt es sich um einen eigenständigen Ethernet-Printserver, der zum Einsatz mit IBM-Hostsystemen (AS/400, iSeries, i5, /390, zSeries, RS6000, pSeries oder p5) gedacht ist, und die von diesen Systemen benutzten IPDS- und SCS-Druckdatenströme konvertiert. Eingangsseitig wird für IPDS das IBM-eigene PPR/PPD-Protokoll benutzt. Für SCS wird eine spezielle Variante des PJL-Protokolls (über RAW) benutzt. Es existieren Versionen der EBox für Laser-, Matrix- und für Etikettendrucker.
FBox Bei der FBox handelt es sich um einen eigenständigen Ethernet-Printserver, der zum Einsatz in beliebigen Umgebungen, in denen Funktionen wie der Austausch von Zeichenketten oder Steuersequenzen gebraucht werden. Ein weiterer wichtiger Einsatzzweck der FBox ist der Wunsch nach einer über ein PJL-Protokoll (Printer Job Language) gesicherten Druckerverbindung. Die FBox ist einsetzbar mit Laser-, Matrix- und Etikettendruckern.
GBox Bei der GBox handelt es sich um einen eigenständigen Ethernet-Printserver, der zum Einsatz mit dem Druckdatenstrom IGP/PGL (Intelligent Graphics Printing/Printronix Graphics Language) gedacht ist. Eingangsseitig wird das RAW-Protokoll benutzt, sodass die GBox praktisch mit jedem beliebigen Betriebssystem angesprochen werden kann. Es existieren Versionen der EBox für Laser- und für Matrixdrucker.

EBox, FBox und GBox stehen in jeweils zwei Hardware-Varianten zur Verfügung: in einer Desktopvariante mit einer zweizeiligen LCD-Anzeige und Tastatur, und in einer Industrievariante ohne Bedienungselemente.

Bild einer EBox mit Anzeige und Tastatur Bild einer FBox im Industriegehäuse

Die Unabhängigkeit von Arbeitsplatzrechnern oder Servern und die ständige Verfügbarkeit der Lösung prädestinieren die Printserver beim Einsatz an Gruppen- oder Abteilungsdruckern.

Alle Boxen bieten noch zusätzliche Standardprotokolle wie LPD/LPR, NetBIOS, FTP und teilweise auch Novell Netware zum Einsatz mit PCs oder Servern unter Windows, Linux oder Unix. Zur Konfiguration der Boxen wird ein eingebauter HTTP-Server eingesetzt, der den Zugriff von jedem beliebigen Rechner im Netzwerk gestattet.

EBox, FBox und GBox beinhalten standardmässig eine Lizenz zum Betrieb der Datenstromkonverter und benötigen daher keine Lizenzierung durch eine Management-Konsole. Die zentrale Protokollierung der Management-Konsole kann trotzdem von allen Boxen mitbenutzt werden. Eine convert4print-Installation mit ausschliesslich Boxen kommt ohne Management-Konsole aus, wenn auf eine gemeinsame Protokolldatei verzichtet werden kann.


SPE